Wes
Brot ich ess’,
des Lied ich sing’.
07.04.2006
Univ.-Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka
Wes
Brot ich ess’, des Lied ich sing’.
Die Mehrzahl der wissenschaftlichen Studien fanden Effekte
durch Mobilfunkstrahlung
Der
Wissenschaftler H. Lai von der University of Washington
hat die wissenschaftlichen Arbeiten über Auswirkungen
der Mobilfunkstrahlung im athermischen Bereich die zwischen
1994 und März 2006 erschienen sind, hinsichtlich ihrer
Förderungsquelle und der Feststellung eines Effektes
gesichtet. http://www.mikrowellensmog.info/Gesundheit.html
Von
den 308 einer kollegialen Prüfung (Peer-Review)
unterzogenen Studien fanden 174 (56%) einen Effekt.
Werden
diese Studien nach Förderquellen aufgeschlüsselt,
dann finden sich unter diesen 215 Studien die nicht von der
Industrie gefördert wurden 147 (68%) die einen Effekt
gefunden haben! Dagegen gab es bei den 93 von der Industrie
geförderten Studien nur 27 (29%) die einen Effekt festgestellt
haben.
Zu den
festgestellten Auswirkungen gehören genetische
Effekte, zelluläre/molekulare Effekte, Krebs, elektrophysiologische
Effekte, Verhaltensänderungen und Effekte auf das Nervensystem,
die Blut-Hirn Schranke, auf Kalzium, das kardiovaskuläre
System, die Wärmeempfindung, die Hormone, das Immunsystem,
den Stoffwechsel, die Fortpflanzung, das Wachstum und subjektive
Symptome.
Es wäre daher an der höchsten Zeit eine Politik
des ALARA ("as low as reasonable achievable" = "so
niedrig, wie vernünftigerweise erreichbar") zu
verfolgen und die Belastung schrittweise zu reduzieren, zunächst
innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren in Häusern,
Schulen und anderen nichtindustriellen Einrichtungen, dann
gesamt wie es auch Umweltschutzorganisationen (BUND) fordern.
Mit
freundlichen Grüßen
Univ.-Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka
Habilitiert
für „Medizinische Physik mit besonderer
Berücksichtigung der Zytophysik“ (cytophysics)
an der Medizinischen Universität Wien
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