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Dossier Frau Dr. Kuonen
Die
in Saas-Fee praktizierende Ärztin hat nach Ansicht
der IG gegen Elektrosmog im Saastal in
ihrem Artikel (den
vollständigen Artikel finden Sie hier) die Problematik
des Elektrosmogs stark verharmlost.
So behauptet sie auch, dass die Krankenkasse des Saastales mit ihrer
Umfrage den Menschen Angst eingeflösst hätte:
Aufgeschreckt durch die Umfrage
einer lokalen Krankenkasse, melden sich seither in unserer
Arztpraxis vermehrt Patienten mit Befindlichkeitsstörungen
(Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen;
allgemeine Schwäche, Gliederschmerzen, Krebsangst,
Durchfallerkrankungen, Haarausfall, Hautausschlägen
..., die sie mit einer möglichen Strahlenexposition
in Verbindung sehen. Diese Befindlichkeitsstörungen
sind meistens mit Ängsten verbunden, sodass nach
Ausschluss eines körperlichen Grundes die Angst
als Hauptgrund für die oft behandlungsresistenten
Symptome angesehen werden muss. Aufgeschreckt durch lokale
Häufungen von Krebsfällen, Todesfällen
oder auch schwereren Krankheiten, suchen, die Menschen
nach Gründen und finden den allgegenwärtigen
Elektrosmog als mögliche Ursache. - Einen
möglichen Zusammenhang mit einer eventuellen Elektrosmogbelastung
schliesst sie demnach völlig aus. Auch ihre Argumentation
betreffend der schweizerischen Grenzwerte findet die
IG in dieser Art und Weise nicht zutreffend.
Wir respektieren aber die Meinungsfreiheit der Ärztin und glaubten,
dass auch die IG das Recht hätte ihre Sicht der Dinge in der Gletscherpost
darzulegen. Wir wollten dies mit einem "Offenen Brief" an die Ärztin
tun. (die
Originalversion finden Sie hier).
Die
Redaktionskommission hat beschlossen,den Leserbrief nicht zu veröffentlichen,
da dieser zu umfangreich und persönlich an Frau Dr. Kuonen gerichtet
ist.
Wie
wir erst durch die e-mail-Korrespondenz mit der Redaktion der Gletscherpost
erfahren haben, hat die Ärztin ihren Artikel im Auftrag
der Schulkommission Saas-Fee als Stellungnahme zu den verteilten Flyer
verfasst. Hier scheint (wie die Ärztin in ihrem Artikel
schreibt) vor allem die GMS- (Sendeleistung: gross) und UMTS
- Anlage (Sendeleistung: mittel) im Kirchturm in die Kritik
gekommen zu sein. Auf unsere Anfrage, warum der Artikel nicht als Artikel
der Schulkommission gezeichnet wurde, schrieb uns die zuständige
Redaktorin: Frau Dr. Kuonen hat mit der Verfassung ihres Schreibens
kaum mit einem solchen Echo seitens der "IG gegen Elektrosmog im
Saas" gerechnet, weshalb sie den Bericht nicht im Namen der Schulkommission
unterzeichnet hat.
Es schien einfacher zu sein, in der lokalen Krankenkasse einen Schuldigen
zu finden?
Da uns die Redaktion auch fragt, ob unsere Mitglieder über die Art
unserer Kommunikation im Bild sind, stellen wir diesen unseren e-mail-Verkehr
mit der Redaktion der Gletscherpost zur freien Einsichtnahme zur Verfügung
(die e-mails können Sie hier nachlesen).
Nachrichten
aus aller Welt
Überbringer
der schlechten Nachricht bestraft
Die World Association of Newspapers (WAN) und das World
Editors Forum haben am Mittwoch gegen die Verurteilung
des chinesischen Journalisten
Li Changqing zu drei Jahren Gefängnis bei der Regierung Chinas protestiert.
Li hatte den Ausbruch einer Dengue-Fieber-Seuche bekannt gemacht, bevor
dies die Behörden offiziell getan hatten. «Die Veröffentlichung
des Fieber-Ausbruchs war klar im öffentlichen Interesse, was die
Verurteilung von Li besonders abscheulich macht», schreiben die
beiden Organisationen in einer Mitteilung vom Mittwoch. «Wir sind
ernsthaft besorgt über die anhaltende Kampagne der Regierung, Nachrichten
zu zensurieren und unerwünschte Ansichten zum Schweigen zu bringen»,
heisst es in dem Communiqué weiter. Zur Zeit seien die Namen von
86 Journalisten und Internet-Benutzer bekannt, die wegen Verstössen
gegen diese Politik im Gefängnis sässen.
(klein-report - Mittwoch 1. Februar 2006)
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