„Die Landesregierung muss schnellstens handeln und die Demontage von Mobilfunkantennen in der näheren Umgebung von Grundschulen und Kindergärten anordnen! Eine gesetzliche Grundlage sollte so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden“, fordert Jörg Dammann, Vorsitzender der Landeselternvertretung (LEV) Grundschulen im Saarland.
Was Elternvertreter schon seit Monaten monierten, wurde nun durch skandinavische und britische Forscher in einer Studie veröffentlicht. Handystrahlen können Tumore im Stützgewebe des Gehirns verursachen. Da bei Kleinkindern die Schädeldecke besonders dünn ist, sind diese in besonderer Weise gefährdet. Die LEV Grundschulen appelliert an alle Eltern, ihre Kinder nicht der Strahlenbelastung durch Handy-Telefonie auszusetzen.
Schließlich warne auch das Bundesamt für Strahlenschutz auf der Homepage mit Empfehlungen für Kinder, da sich diese noch in der Entwicklung befänden und deshalb gesundheitlich empfind-licher reagierten.
Ein Handy könne man abschalten, Mobilfunkantennen geben konstant Strahlen an ihr Umfeld ab. „Deshalb haben Mobilfunkantennen an Kindergärten, auf, und an Schulhöfen nichts zu suchen. Hier hat die Politik Fürsorgepflicht und sollte umgehend handeln. Es ist schon beschämend, wenn sich Volksvertreter ständig hinter Grenzwerten verstecken und die Anliegen besorgter Eltern ignorieren“, kritisiert Dammann.